Latest Entries »

The difference between ordinary and extraordinary is only five letters.

Heute gelesen, fand ich sehr motivierend.

Ich wollte schon länger was zu diesem “Themenbereich” und meiner damit verbundenen Erfahrung schreiben, aber ich war beschäftigt, hatte viel zu tun…blablabla.

Deshalb gibt es jetzt ‘nen Rundumschlag.

Ich darf ja meine R1 nun endlich aufmachen, da ich ja noch in der Blüte meiner Jugend stehe und man als solch junger Pilot noch 2 Jahre mit Stützrädern fahren muss, war die ganze Zeit die R1 kastriert. Jetzt dürfte ich ohne Einschränkung Vollgas fahren. Da der Sprung von kastrierter R1 auf Vollblut-Rakete mit Sicherheit meinen viel zu frühen Tod herbeiführen würde, habe ich mich entschlossen, erstmal 98PS, statt der saftigen 180PS zu fahren. Ich kann einfach nicht verantworten, meinen Mitmenschen meine Gesellschaft so früh zu versagen…da darf man einfach nicht egoistisch sein und auch mal an die Anderen denken.

Ich also eine neue Drossel beschafft und versucht diese einzubauen, nur geringe Vorbereitungen getroffen, kurz eingelesen und ein wenig im Netz recherchiert, was genau runter muss, um die Drossel sauber ausbauen (war ja noch die kleine 25kw drinnen) und die neue 98er sauber zu montieren. Landläufige Meinungen im Netz sagten, das Ganze sollte angeblich rund zwei Stunden dauern.

Ich also angefangen, Tank leer gepumpt, linke Verkleidung abgenommen, Tank angehoben und Luftfilterkasten samt Luftansaugmechanik entfernt und den Drosselklappenkörper freigelegt…long story short…es hat mich drei Anläuft gekostet, bis die Drossel montiert und ich mit dem Ergebnis zufrieden war, die Japaner bauen schon sehr kompakt.
Nun kann ich mit Sicherheit sagen, dass alles was im Internet zu finden ist, Bullshit ist. Ich werde bei Gelegenheit eine eigene Anleitung verfassen, damit die anderen Unwissenden erleuchtet werden mögen.

Ja, auf dem Bild ist die R dreckig…nachdem sie wieder zusammengesetzt wurde, wurde sie natürlich ordentlichst gereinigt, die Kette gespannt und gefettet…das ganze Programm damit die R wieder schön ist ;-)

Ich bin also neulich das erste Mal mit der “neuen Maschine” gefahren, wenn man mal die Fahrt zum Tüv ignoriert. Alte Scheiße. Ich bin nur ein paar Kilometer zu ‘nem Kumpel über Landstraße gefahren und war erstmal respektvoll vorsichtig, man weiß ja nicht was einem da unterm Arsch sitzt. Vor mir ein alter Opa, der offensichtlich nicht ganz ans Gaspedal kam, so zumindest meine Beobachtung…der wollte überholt werden.

“Früher”, mit der Pussi-Drossel, war Beschleunigung nen echter Kraftakt, da hat Vollgas gerade für die Landstraße gereicht. Jetzt also am Gas gezogen um den Opa zu überholen…
Ich hätte nicht gedacht, dass der Spruch “wer rechts dreht wird Sturm ernten” so unglaublich zutrifft. YEHA ist das Power…und das ist nur ungefähr 50% der Leistung…wie soll das noch gesteigert werden?! WTF! Fühlt sich an, als wäre man an eine Rakete geschnallt, unbeschreiblich.

Ich also mit einem breitestem Grinsen zu meinem Kumpel gefahren…;-)

Motiviert durch die neue Leistung wollte ich auch neues Spielzeug…und bin direkt mal meinen Wunschzettel bei Amazon durchgegangen, auf dem sich schon seit einiger Zeit div. Motorradzubehör befindet. Ich also kurzerhand eine neue SUPER geile Kombi und den “ultimativen Helm” gekauft…bzw. bestellt.

Hier zwei Impressionen ;-)

So ausgerüstet werde ich mich als nächstes der Schallmauer widmen…oder der Lei(t/d)planke, mal sehen.

George

“Hätte hätte Fahrradkette” – Stromberg

Warum? Darum!

Ich kam gestern nach hause und zuhause lag ein hässlicher gelber Brief, der mir jedesmal die Laune verdirbt, wenn ich einen solchen mit meinem Namen drauf erhalte.

Förmliche Zustellung

Ich also gedacht, dass ich (erneut) schneller war, als die Empfehlungsschilder angeben. Das wäre unschön, der ich derzeit wegen angehender Unbelehrbarkeit auf Bewährung bin und bei einem weiteren Verstoß mit mehr als 26km/h innerhalb der kommenden 18 Monate vorerst laufen muss.

Um das Öffnen komme ich eh nicht herum, also aufgemacht das Dreckspapier…gefreut, weil das Kennzeichen meines Motorrades genannt wurde, nicht das meines Autos. Das Mopped ist seit letztem August nicht mehr gefahren worden, kann also mal kein Bußgeld sein.

Es stellte sich heraus, dass die Geier mit 28,80 für das lächerliche Schreiben berechnen, da Sie mich dran erinnern wollen, dass ich mit meinem derzeit, wegen Versicherungswechsel, nicht versicherten Motorrad nicht fahren darf. Vielen Dank, Ihr Honks! Das ist mir bekannt, die 28,80 hättet Ihr euch (mir!) sparen können!

Ich habe meine Versicherung fürs Möp zum 31.12.2011 gekündigt, um zu einer anderen zu wechseln, welche das ist und zu welchen Konditionen ist bereits alle geklärt, nur versichert ist das Möp halt noch nicht. Das Kennzeichen will ich behalten, eine Abmeldung macht also keinen Sinn. Einsatzbereit ist das Möp aber gerade auch nicht, sonder steht in Teilen in der Garage, da die Drossel noch rein muss.

Ich wusste nicht mal, dass ich ein Fahrzeug nicht unversichert, aber zugelassen in der Garage stehen haben darf, ohne gleich gelangt zu werden…krass.

George

Ein “Lied”, das ursprünglich aus dem Film “RENT” stammt. Gefällt George gut :)

So, bin wieder im Lande, am Leben, allerdings ein einziges Stück Muskelkater. Der Lauf war cool (im wahrsten Sinne des Wortes), leider teilweise schlecht organisiert, so gingen fast ausnahmslos an allen Verpflegungsstationen sowohl das Wasser, als auch die Becher aus.

Halte ich für ein No-Go, da kommen die Läufer aus teilweise 4°C kaltem Wasser und laufen dann noch extra schnell, um zu den Wärmestationen zu gelangen und vor Ort gibt es dann keinen heißen Tee, weil kein Wasser mehr da ist..peinlich.

An den Hindernissen gab es teilweise Wartezeiten von bis zu 20 Minuten, was summiert bei mir etwa 50 Minuten ergeben hat. Hätte man auch besser machen können. Krass waren die “Matschgruben”, die in dem unten eingebetteten Video (ab 03:47) noch recht leer und moderat erscheinen, nach 300 Paar Füßen aber fast unbezwingbar glatt wurden. Der Rest war ebenfalls gut bezwingbar, die Bergettappe hat mir aber dann doch SEHR zugesetzt…die gefühlten 5000 Höhenmeter (bei 10:10) (diese wurden erreicht, weil ein perverser Folterknecht der Meinung war, dass man den Berg ja nicht nur einmal erklimmen, sondern immer wieder hoch und runter laufen könnte. Ich hatte noch nie ein solch krasses Ziehen in den Oberschenkeln.) Danach kamen keine Überraschungen mehr, bei Kilometer 18 hatte ich die beste Banane meines bisherigen Lebens, hätte ich nicht gedacht, dass die so gut schmecken können :)

Die blanken Fakten: Ich habe für die 25km und 45 Hindernisse 5 Stunden und 41 Mnuten gebraucht. Ich habe ein T-Shirt, eine Medaille, den Musgelkater und die Beulen, um es zu beweisen! :) (Die Zeit ist nicht konkurrenzfähig, das war aber auch nicht mein Ziel)

Für das nächste Mal, sollte es eines für mich geben, werde ich mehr Steigungen trainieren wollen…

George

Es gibt ja Situationen, wo man sich denkt, dass man mal wieder an seine Grenzen gehen muss, um sich zu beweisen, zu was man fähig ist. Um sich zu beweisen, dass man es noch drauf hat und einem der Zahn der Zeit nichts, aber auch GAR nichts anhaben kann. Dies sind die Momente, wo sich Leute für Everest-Besteigungen und Fallschirmsprünge anmelden um sich selbst und ihren Freunden, Bekannten, Verwandten, Facebook-Freunden, Twitter-Followern, Arbeits-Kollegen, bevorzugten Handwerkern, Hausärzten und Friseuren zu zeigen, dass man es noch übel drauf hat.

Ich hab sowas ja gar nicht. (Das mag daran liegen, das ich als Kind in den Topf mit Selbstbewusstsein und Talent gefallen bin).

Vor ein paar Monaten kam ein Arbeitskollege zu mir uns sagte, “hier, da ist so ein Ding”…so hat alles begonnen.

Man könnte zwar vermuten, dass sich hinter diesem Namen eine Neuinterpretation der epischen Filmschlacht mit Männern in Röcken und Fingerfarbe im Gesicht verbirgt, das wäre aber nur die halbe Wahrheit. Eigentlich handelt es sich um einen “Extremlauf”, quasi sowas wie der StrongmanRun, nur eben für Erwachsene. Die Strecke geht über 24km und hat 45 Hindernisse, teilweise über künstliche Hügel, durch Bachläufe, durch Flüsse, oder einfach nur stur geradeaus. Alles dabei, keiner kommt zu kurz.


(Gute Musik :) )

Ich bin ja mal gespannt :) Ob ich hinterher noch in der Lage sein werden, selber heim zu fahren? Wer weiß…auf jeden Fall werde ich anschließend ziemlich kaputt sein :D

Man könnte fast meinen, meine persönliche Heulwiese verkommt zu einem Blog mit Fotos von flauschigen Wollknäulen. Mitnichten. Hier der Beweis: