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Your Anon News

Finde ich sehr krass. Auf der einen Seite, was mit so vielen Streunern machen? Auf der anderen Seite gibt einem die plötzliche Notwendigkeit nicht das Recht, jahrzehntelange Verfehlungen durch Skrupellosigkeit und Brutalität auf die Schnelle zu beseitigen. Zeigt mal wieder, was für ein böses Wesen den Menschen innewohnt.

Bitte besucht den Source-Link, der oben auf dem Banner liegt.

    Update:

Youtube hat sowohl in Germanien, als wohl auch überall sonst, das Video gesperrt…deshalb jetzt hier eingebunden :D

Cat hatz newspaperz

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Viele haben es bereits mitbekommen, in den Gewässern vor Italien, nahe der Insel “Giglio”, hat ein Kapitän, Francesco Schettino, sein Schiff auf Grund gesetzt und so eine mittelschwere Katastrophe verursacht. Bisher wurden elf Tote geborgen, etliche werden noch vermisst.

Schon krass, wenn man sich das mal vor Augen hält, wie schnell man, beladen mit einer großen Verantwortung, wirklich viel kaputt machen kann. Wie das so ist, wurde direkt nach dem Unglück (Unglück ist ein unpassendes Wort, da hier eindeutig mehr, als das Fehlen von Glück vorhanden war) erstmal nichts unternommen. Erstmal muss alles heruntergespielt werden, man will ja nicht mehr Schaden anrichten als schon geschehen ist.
Das ist tatsächlich eine sehr verbreitete Vorgehensweise. Gerade bei mir im Bekanntenkreis treffe ich eine Bekannte, die mir erzählt, dass bei einem befreundeten Senioren ein Mundwinkel runterhängt, ein Arm schmerzt und der Blutdruck nicht mehr passt. Eingeweihte (wie meine Bekannte und mir) bemerken hier F-A-S-T und realisieren den Ernst der Situation. Ich fragte also, ob Sie den Notruf verständigt hatte. “Nein, wenn die dann kommen und das doch nichts war, dann steht man ja blöd da”. Aha. Erstmal an sich denken, immer am besten. (Ich habe das dann übernommen, der Mundwinkel hing wegen einem Zahnproblem, dem Senioren geht es gut.)

Worauf ich hinaus will, ich empfinde dieses Verhalten als feige. Wenn ich mich mit einer vielleicht kritischen Situation konfrontiert sehe, z.B. einem verunfallten Auto am Straßenrand, einem auf Grund gelaufenen Schiff, einem evtl. verletzen Menschen oder auch nur einem versauten Projekt auf der Arbeit, muss ich den Mut haben, das Richtige zu tun, auch wenn das für mich, wenn sich der Rauch, das Adrenalin und die Panik verzogen haben, nicht gut aussieht.

Wenn ich versuche, erstmal alle Spuren meines Versagens verschwinden zu lassen, geht Zeit verloren. Gestern hat der 1. Offizier der Costa Concordia gesagt, dass die 40 Minuten, in denen Schettino telefoniert hat, ohne etwas zu unternehmen, gereicht hätte, um das Schiff sicher zu evakuieren. Wenn man gleich richtig gehandelt hätte, wäre das ggf. besser abgelaufen. Man darf nicht unterschätzen, dass der Mann sicher unter Druck stand, aber er war Kapitän, wenn ich Druck nicht standhalte, muss ich Zuckerwatte Verkäufer in der Schokoladenfabrik werden, oder Wattebausch-Flauschigkeits-Spezialist, nicht Fregattenkapitän.

Jetzt hat aber nach 40 Minuten die Crew gemeutert und die Evakuierung eingeleitet. Wer war als einer der Ersten an Land? Schettino. Ich dachte, ein Kapitän geht mit seinem Schiff unter? Würde für mich aus reinem Ehrgefühl schon nicht in Frage kommen. Hinterher am Telefon mit der Küstenwache hat er wohl gesagt, dass er in ein Rettungsboot gefallen ist…das ist natürlich tragisch.

Meiner Meinung nach gibt es zu wenig Idealisten auf der Welt, Leute die Dinge machen, weil sie davon überzeugt sind. Sehr schade.

Ich bin mal gespannt, was nach “Abschluss” der Concordia-Katastrophe unterm Strich herauskommt. Wie viele Leben verloren oder nachhaltig geschädigt sind und wer hinterher als Sündenbock untergehen wird. Tatsache ist, Schettino ist im Arsch, so oder so. Den Ruf als rückgratloser Feigling ist wohl permanent und nicht wasserlöslich.

George

Da denkt ein offenbar geistig verwirrter Mann, er könnte seine Bevölkerung einfach mal abschlachten. Eigentlich sollten dann die Guten einspringen und das verhindern, leider brauchen die aber immer ein paar Wochen für solche Entscheidungen…naja, wird schon noch jemand übrig sein, wenn wir uns entschieden haben, gelle?

Dann wird tatsächlich darüber abgestimmt, dass man da ggf. was gegen machen will. Man würde jetzt ein einstimmiges “Jawohl, lasst uns die Hilflosen verteidigen!” erwarten, leider weit gefehlt.

Zehn Mitgliedsstaaten stimmten für “Yeha, Gerechtigkeit”, fünf wollten da dann doch lieber noch warten. Unter diesen Staaten findet man unter anderem Russland und China. Ok, verwundert nicht sonderlich. Außerdem Indien und Brasilien…auch noch ok. Dann kommt da dann aber noch…Deutschland?!

Interessant, dass wir uns bei so einem Konflikt nicht klar zu unserer Pflicht bekennen können, sondern hier offensichtlich wirtschaftliche Interessen das Leben unschuldiger aufwiegen.

Antonia Rados führte ein Interview mit dem Wahnsinnigen, der wetterte gegen den Westen und schimpfte, dass keine westliche Firma je wieder Aufträge aus Libyen erhalten würde…bis auf Deutschland. Deutschland hätte sich sehr fair verhalten und würde nach wie vor Aufträge erhalten.

Aha, schon peinlich für uns, oder?

Es fing alles mit einer eMail in meinem Firmenpostfach an, in der ich von einem Schulungsunternehmen darüber informiert wurde, dass ich an einer kostenfreien Schulung und Zertifizierungsprüfung teilnehmen könne. Gegenstand der Schulung und Zertifizierung war MCITP 2008, der auf dem freien Markt etwa 5000€ kostet.

Allerdings müssen div. Bedingungen erfüllt werden, um die Schulung wahrnehmen zu können. Entweder, man ist über 55 (trifft auf mich nicht zu :-( ), man ist “gering qualifiziert”, hat also weder eine abgeschlossene Ausbildung, noch eine höhere Schulbildung (trifft auf mich nicht zu :-( ) oder man hat bereits seit 4 Jahren eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem entsprechnden Bereich, damit die Schulung zu einer Verbesserung der Qualifikation führen würde (trifft auf mich nicht zu :-( ).

Leider trifft nichts davon auch mich zu, meine Ausbildung ist erst 3,5 Jahre her ;-(. Ich informierte mich also bei unserem angestammten Schulungsunternehmen, was ein MCITP bei Ihnen kostet, da ich diese Zertifizierung eh früher oder später ablegen wollte. Das Ergebnis war eine Zahl, die sich nicht gut mit dem Schulungsbudget vertragen hat, also keine Chance, die Schulung zum normalen Preis wahrnehmen zu können. Mein Berater beim Schulungsunternehmen gab mir aber den Tip mich bei der Bundesagentur für Arbeit zu informieren, angeblich machen die ggf. eine Ausnahme und würden die Kosten einer solchen Schulung übernehmen.

Ich also eine Mail geschrieben, dass ich mich dafür interessiere und was ich tun müsse, um eine solche Schulung zu erhalten. Die Antwort kam einen Tag später und sagte, dass eine solche Förderung natürlich möglich ist, ich mich aber mit einem Berater in Verbindung setzen müsse, um eine solche zu erhalten.

Ich also einen Beratungstermin haben wollen und die Hotline der BAFA angerufen um einen solchen zu bekommen. Wiedererwartend konnte ich aber keinen vereinbaren, da zuerst einige Dinge geklärt werden mussten.

Wie alt sind Sie?
Welcher ist Ihr beruflicher Werdegang?
Welche Sprachen sprechen Sie?
Was für Weiterbildungen haben Sie bisher besucht?
Haben Sie Zertifizierungen?
Haben Sie einen Führerschein?
Haben Sie ein eigenes Fahrzeug um zur Arbeit zu gelangen?
Was für einen Schulabschluss haben Sie?
Wie lautet Ihre Rentenversicherungsnummer?

Es waren noch einige weitere Fragen, die keineswegs benötigt werden, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Das Ende vom Lied, ich bekomme eine Mail (die Adresse wurde übrigens ebenfalls erfragt…) mit einem Terminvorschlag meiner zuständigen Sachbearbeiterin.

Ich erhielt also tatsächlich eine Mail, in der meine Betreuerin sagte, dass der nächste freie Termin der 29. September ist und dieser ja eigentlich unnötig ist, alles was ich zum Thema Schulung und Förderung wissen wolle, könne ich auch auf der Homepage nachschlagen. Ob ich nach wie vor einen Termin wollte. Ich ließ die Mail vorerst unbeantwortet.

Heute erhielt ich einen Brief von der BAFA, ich wäre ja seit dem 10.08.2010 als “Arbeit suchend” gemeldet und solle doch bitte die angehängten 25 Seiten an Formularen ausfüllen um die Einzelheiten zur ausstehenden Jobvermittlung zu klären. In den Formularen wird nach meinen Qualifikationen, Wunschberufen, Bereitschaft zum pendeln und anderem Scheiß gefragt. Auf einer Seite gibt es einen drei zeiligen Abschnitt, in dem man eintragen kann, was man beim nächsten Treffen mit dem Berater besprechen möchte.

Ich war erstmal Baff und wollte die Papiere gerade entsorgen und mich auf ewig von der BAFA verabschieden, als mir der Gedanke kam, dass das evtl. ein böses Nachspiel haben würde. Ich also nochmal bei der BAFA angerufen und erfragt, wie mein derzeitiger Status in der Datenbank der BAFA sei. Eine freundliche Mitarbeiterin teilte mir mit, dass das ganz normal sei, wenn man sich über Schulungen informiert, wird man ganz von alleine erstmal auf “Arbeit suchend” gesetzt und dann später händisch wieder auf “Rat suchend” umgestellt. Das Formular bekommen alle, die bei der BAFA anrufen. 0_o

Ich argumentierte dann, dass das aber eine Menge Informationen sind, die nicht unbedingt relevant sind, um mir meine Fragen nach einer geförderten Weiterbildungsmaßnahme zu beantworten. Darauf, die BAFA-Mitarbeiterin “Ja, das können Sie ja dann frei lassen”. 0_o 25 Seiten Papier, gebraucht sind diese drei Zeilen, in die Ich mein Anliegen eintrage…krass.

Ich denke, ich werde mir keinen Termin geben lassen und einen Haken an die Angelegenheit mit dem Titel “BAFA” machen…

George

Ärger mit der Bakterie

Aufmerksame Leser mögen bemerkt haben, dass ich seit einiger Zeit ein Motorrad besitze, um genau zu sein, eine R1 :D

Für die meisten wird dieser Umstand nichts Neues sein, auch der Umstand, dass Yamaha dafür bekannt ist, dass die gefertigten Produkte eine geringe Fertigungstoleranz haben und generell von hoher Qualität sind. So auch meine R1.

Vorletzte Woche, es war Donnerstag, fuhr ich von der Arbeit nach Hause und stellte meine Maschine in die Garage, wartete bis die Kühlung den Motor auf unter 105°C abgekühlt hatte und die Lüfter ausgingen.

Am nächsten Tag hatte ich einen Termin in der Innenstadt von Frankfurt, fuhr also mit öffentlichen Verkehrsmitteln und das Motorrad verbrachte das Wochenende alleine in der Garage. Am Montag wollte ich mit meinem Möp zur Blutspende fahren, zog mich also an, schob die Maschine vor die Garage, bereitete alles vor um aufzubrechen. Schlüssel von OFF auf ON. Schweigen.

NICHTS. Kein Zeiger Testlauf, kein Piepen, keine Bewegung vom ExUP…nüscht. Erst dachte ich, ich hätte den “Engine-STOP” Schalter umgelegt, allerdings erwies sich das als falsch. Enttäuscht schob ich die Maschine wieder in die Garage und nahm mir vor, nach meiner Rückkehr festzustellen, was das Problem war.

Um es abzukürzen, die Batterie hatte eine Spannung von 0,1V…das kann nicht durch Tiefentladung passiert sein, sondern konnte nur ein Defekt der Batterie sein. Zwar habe ich vom Händler eine neue Batterie bekommen, allerdings schmerzt es doch ein wenig, dass ein doch so hochwertiges Stück Technik spontan mal eine defekte Batterie hat…

Gruß,

George

Erdbeeren im Sommer

Eigentlich nur ein “Microblog”-Eintrag, dennoch möchte ich nicht darauf verzichten. Immer, wenn ich Abends mit dem Hund gehe, komme ich an mehreren Erdbeerfeldern vorbei, die bei diesem Wetter, einfach nur GEIL riechen :D

Ich empfehle jedem, ein nahes Erdbeerfeld aufzusuchen und dort einen Sparziergang zu unternehmen.

Der nächste Ritt

Angespornt durch die Mail eines Bekannten, der sich auch eine neue FZ6 S2 gekauft hat und jetzt bald die 1000km voll hat, plane ich für das kommende Happy-Kadaver-Wochenende eine kleine Tour auf dem Möp.

Von mir Zuhause soll es nach Erbach, wie bei meiner ersten Tour, gehen, anschließend Richtung Amorbach und dann wieder nach hause. Entfernung ist jetzt nicht so der Burner, 150km sollen es sein, aber wer weiß, wie das Wetter wird. Wenn ich dann nicht wieder für eine gewisse Zeit befriedigt bin, gehts am Folgetag direkt nochmal in die andere Richtung, evtl. in den Taunus.

Ich werde versuchen, von unterwegs (!) Bilder hier zu posten. Das wollte ich eigentlich schon beim letzten Mal machen, allerdings dann doch wieder verworfen. Diesmal gibts hinterher auch ein Video hier :D

George

EDIT:

Hier die Bilder (eigentlich nur EIN Bild), das Video braucht noch etwas, muss noch konvertiert werden…noch dazu interessiert es ja eh keinen ;-)

Erbach! Yeha!!

Kennt Ihr das auch? Jemand kontaktiert euch, in welcher Form auch immer, via IM, SMS, Telefon…absolut unerheblich. Evtl. habt Ihr euch mit diesem Jemand eine ganze Zeit nicht unterhalten und wundert euch “hey, warum jetzt?!”. Das Gespräch beginnt mit Smalltalk, “wie gehts dir, was hast in letzter Zeit so gemacht?”, “Wie gehts dem Hund/Katze/Motorrad?”, “wie ist das Wetter?”.

Dann, nach wenigen Minuten, kommt das Gespräch auf den eigentlichen Grund des Anrufs, “ach ja, hast du eigentlich diesen/dieses Dings…”, “könntest du mir/mich…” oder “weißt du vielleicht, wie ich…”.

Ich finde sowas immer sehr plump und irgendwie nervig. Wenn jemand etwas von mir möchte, so möge er fragen, ohne vorher meine Zeit mit einem Gespräch zu vergeuden, das für beide Gesprächspartner uninteressant und ohne jeglichen Wert ist. Nicht missverstehen, Smalltalk ist gut, Smalltalk macht Spaß und ist wunderbar, um jemanden, den man schätzt, besser kennen zu lernen. Smalltalk um des Smalltalks Willen, ist Heuchelei.

George

…btw: Falls jemand Interesse an Smalltalk hat, ich bin via ICQ (612928627) zu erreichen :D