Hallo,
habt Ihr mal verglichen, wie sich eure Zeitwahrnehmung verändert hat, seit ihr klein wart (evtl. sollte ich das auf “jung” ändern, evtl. sind einige von uns auch heute nicht größer als 1,20m
)? Ich habe das gemacht und finde es erstaunlich. Wenn mir als ich noch ein Kind war, jemand gesagt hat, irgendwas dauert noch eine Stunde…”eine Stunde?!? ist der wahnsinnig? was mach ich denn bis dahin?”.
Wenn mir heute einer sagt “In einer Stunde, Meeting mim’ Chef”…”boar…nur eine Stunde…ich muss noch so viel machen, wie soll ich das schaffen?”. Selbst die Wahrnehmung eines Jahres hat sich grundlegend geändert…an 2006 kann ich mich kaum erinnern…kaum war Neujahr habe ich auch schon die Raketen für 2007 angezündet.
Einige werden jetzt sagen, dass liegt an dem schnellen Lebensrythmus, den unsere Gesellschaft praktiziert…aber dann stellt sich die Frage, warum immer alles schnell gehen muss, warum alles immer “sofort” anstatt “gleich” gemacht werden muss, damit bloß keine Zeit verloren geht?
George
