Möchtegern DJs oder “Wie betrüge ich die GEMA”…?!

Mai 15th, 2007 by George Bernard Shaw

Hallo,

kennt Ihr das, Ihr sitzt in der Bahn oder im Bus und einer (oder im schlimmsten Fall sogar mehrere) meist Jugendliche Halbstarke sind der Meinung, den Rest der Besatzung (an dieser Stelle kommt ein Hauch von “Star Trek Feeling” auf, finde ich ;-) ) an Ihrer Musik teilhaben zu lassen, evtl. ist es auch weniger menschliche Nächstenliebe, als viel mehr die Ermangelung von ausreichenden finanziellen Mitteln zum Erwerb eines neumodischen Gerätes, welches im allgemeinen Volksmund schlicht “Kopfhörer” genannt wird und es dem Anwender ermöglicht, Musik unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit zu hören.

Jedenfalls dudelt entweder der MP3-Player oder das Handy auf voller Lautstärke durch das jeweilige Verkehrsmittel und verbreitet entweder HipHop vom Feinsten, oder orientalische Lobeshymnen, dass es einem die Sprache verschlägt.

Ich höre (auch) gern Musik, einige Titel sogar gerne relativ laut, allerdings nicht “laut”, so dass ich mein Umfeld evtl. damit belästige, sondern über einen Kopfhörer, damit ich, wenn ich neben jemandem sitze, dem meine Musikrichtung nicht zusagt, diesen Jemand nicht störe.

Werte Leser (ganze 4 Mannen und Therese, welchen meinen Blog regelmäßig besuchen… ;-) ), wie denkt Ihr über das Thema, sollte man seine Musik auf oben genannte Weise anderen näher bringen oder doch dezent für sich behalten?

George

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9 Responses

  1. chr!s Says:

    Ganz klar: In-Ear-Gums, da kann ich so laut aufdrehen bis mir die Ohren schmerzen und keiner ausenrum hört was, ausserdem is der Sound (vor allem was bass und Raumklang angeht) 1k mal besser als aus nem Handylautsprecher!!

    Als ich noch regelmässig mit dem Zug zu meiner Arbeitsstelle fuhr hatten wir auch solche kiddies im Abteil. Leider hatten ein Kollege und ich Notebooks mit guten Sorroundboxen mit… die anderen Passagiere fanden deren Musik und Gehabe schrecklich. Was tun?
    Tja, die Lösung war einfach: Kennt ihr dieses Lied aus der alten Evian Werbung (das wo die Kinder “we will rock you!” parodieren)? Jedenfalls schön Notebooks synchronisiert und dieses lied auf beiden auf die ms synchron laufen lassen. Rest des Abteils hat gegrinst, manche sogar getanzt oder sich einfach nur zurückgelehnt und entspannt.

    Damals fand das Lied jeder toll, der die Werbung kannte. Die möchtegern “Gehtto prolls” wollten zwar aufstand schieben waren aber nur halb so groß wie wir und sind dann kleinlaut abgezogen.

    Also ham wir notebooks wieder ausgemacht und wieder kopfhörer rein und gut wars.

    Funktioniert zwar selten aber was ich damit sagen will: Jedem seine Musik, wenn andere das Bedürfniss haben sie zu hören, gehen sie auf eine entsprechende Veranstaltung!
    Für mehr Ruhe in öffentlichen Verkehrsmitteln!!

  2. Therese Says:

    Hi,

    ich seh das ganz genauso wie ihr beide. Wenn ich Musik hören will (ohne gehts bei mir eh nur ganz selten), dann mach ich das entweder wo es niemanden stört, wenn ich laut aufdrehe (ich liebe es, in einem großen Haus zu wohnen, ohne direkte Nachbarn ^^) oder ich pack mir was in die Ohren. Ich muss aber sagen, wenn einer seine Musik aufdreht, dann hört man das teilweise auch durch die Kopfhörer durch. Bei sowas hab ich aber auch kein Problem, denjenigen anzutippen und um Ruhe zu bitten. Solche Kiddies würd ich allerdings nicht anquatschen, dafuer sind mir meine Nerven zu schaden. Die Jugend von heute hat ja keinen Respekt mehr *tottertotter*

  3. Tom Says:

    Und wieder einer mehr; also außer Therese und den anderen ;)

    Mit meinem Gedudel halte ich mich (mittlerweile) zurück. Aber ab und an hüpft das Auto doch mehr als das es sich rollend bewegt.

    Bin ich übrigens der einzige der das mit Star Trek (IV - Einfach göttlich die Szene in dem Bus mit dem Ghettoblaster) vertanden hat?

  4. monsieur fischer Says:

    da ich selber sowieso immer mit dem ipod durch die gegend marschiere, merke ich gar nicht, wenn neben mir einer laut seine musik hört. ehrlich gesagt, es könnte die welt untergehen und ich würde es verpassen. allerdings hab ich - glaub ich zumindest - nen guten kopfhörer aufgesetzt und sitze so gut wie nie in öffentlichen verkehrsmitteln… .

  5. mars Says:

    ich bin da etwas anderes eingestellt. wenn die mulucks (ich bin offenbacher, da entwickelt man solch vermeintlich diskriminierende jargons) ihre musik voll aufdrehen, halte ich mit hausgemachtem death metal voll dagegen. und auch sonst geniesse ich die blicke wenn ich in der sbahn sitze mit anzug und schlips und mein umfeld etwas seltsam schaut aufgrund meines speziellen musikgeschmacks(trotz kopfhöhrern wohl wahrnehmbar)…das ist sooo geil sag ich euch :-)

    und zuhause bebt bei mir eh die bude, da ich sehr gern laut gitarre spiele :-) ich denke george weiss bescheid ^^

  6. George Bernard Shaw Says:

    Servus,

    @mars, den Jargon hattest auch als “nicht-offenbacher” schon drauf ;-P

    Ich glaube, wenn du mein Nachbar wärst, hätte ich die Wände deiner Wohnung schon mit deinem Blut verziert ;-) …es ist erstaunlich was Qualitätsboxen trotz der geringen Größe für einen Lärm machen können ;-)

    George

  7. mars Says:

    a propos: wann schaust du denn mal wieder in meinem trauten casa vorbei?

  8. Wu-Lan-Tong Says:

    Ich setz mich einfach mal zu Therese aufs Sofa und lese mit :-)

    Ich fühle mich ehrlich gesagt schon ziemlich genervt, wenn man mir “Urwaldmusik” aufdrängt und ich keine echte Chance habe, mich davor zu schützen.

    Meiner Meinung nach hat es ganz einfach etwas mit Rücksichtnahme auf andere zu tun, die wohl in vielen Bereichen in den Hintergrung tritt :(

    Jeder sollte sich so viel Freiheit einräumen, dass er aber die Freiheiten des anderen nicht einschränkt.
    Dazu gehört eben auch dröhnende Musik, die der gesamten Umwelt aufgedrängt wird.

  9. Roman Erstling Says:

    Warum die Mondlandung nicht
    stattfinden konnte.

    http://www.mondlandung.homepage24.de

    Auch als Schulreferat geeignet!

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