Category: PC-Technik


Der Bundesgerichtshof hat heute darüber entschieden, ob ein offenes WLAN, welches von Dritten für “zwielichtige” Aktivitäten genutzt wird, dem Betreiber zum Verhängnis werden kann.

Das Urteil ist recht Verbraucher freundlich ausgefallen, demnach kann zwar eine Unterlassung des Betriebs, allerdings kein Schadenersatz vom Betreiber gefordert werden. Eine solche Forderung nach Unterlassung kostet den Betreiber des WLAN maximal 100€, eine Abmahnung würde massiv mehr kosten.
Allerdings ist man dazu verpflichtet, sein WLAN mit den “zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme üblichen Sicherheitsvorkehrungen” abzusichern.

*Furzgeräusch*

Was ist denn bitte eine “übliche Sicherheitsvorkehrung”? RADIUS? WEP? 2048bit SSL-VPN?

In diesem besonderen Fall hat der Betreiber nachweisen können, dass er zum Zeitpunkt des Verstoßes in Urlaub war, hätte er das nicht gekonnt, wäre er wohl nicht so einfach davon gekommen.

Wie sieht das jetzt aus, wenn ein Fachkundiger, wie z.B. “Ich” ein offenes WLAN betreibt, ggf. sogar aus voller Absicht und hier jemand Schindluder damit treibt? Hätte ich dagegen vorgehen müssen, weil ich ja wissen sollte, was ich tue? Muss ich erst in den Urlaub fahren, damit ich schuld-frei bin? Alles sehr undurchsichtig und vor allem mit massiven Gerichtskosten verbunden, wenn man tatsächlich mal in diese Situation kommt…

George

Von PDAs und Twitter

Hallo,

meine Damen und Herren…es soll da so einen neuen Dienst im Netz geben, der was mit Vögeln (fem., Tier :D ) zu tun hat. Spaß beiseite, jeder kennt Twitter, nicht jeder mag es, einige lieben es und teilen der Welt mit, wann sie sich die Nase putzen (und wann nicht).

Ich habe einen Twitter Account, welchen ich vom Handy mit neuem Futter versorge, btw. mein “Handy” ist ein HTC Touch HD, der wohl derzeit leistungsstärkste PDA (von HTC).

Jetzt gibt es eine Kampagne vom Windows Mobile Entwicklerteam, dass man kostenfrei eine Lizenz für Ihr neues Tool “twikini” erhält, wenn man einen Blogeintrag für sie verwendet. Gesagt getan, meine Lizenz bitte :D

Screenshot of Twikini

Derzeit verwende ich TinyTwitter fürs mobile Twittern, allerdings in unregelmäßigen Abständen (fast so, wie in meinem Blog…ich suche noch ein mobiles bloggin Tool :D )

George Bernard Shaw

Deutschland, Überwachungsstaat

Hallo,

kann mir jemand erklären, was gerade in der Welt los ist? Es wird darüber diskutiert, “Trojaner” im Namen der Nationalen Sicherheit auf den Rechnern von potentiell verdächtigen Menschen zu installieren, deren Wohnung (und die Wohnungen von Freunden des potentiell Verdächtigen) zu durchsuchen, notfalls sogar, ohne den potentiell Verdächtigen, selbst wenn der Verdacht entkräftet wird, über die getroffenen Maßnahmen zu informieren…

Menschen, die eine Bespitzelung bemerkt haben, weil unter Ihrem Auto eine dicke Wanze gehangen hat, werden bestraft, weil sie diese entfern/verkauft haben…in Ballungsgebieten sollen bald ferngesteuerte Kamera-Drohnen herumfliegen…

Chinesische “Hacker” greifen Regierungen anderer Länder an und wappnen sich für einen “Krieg im Cyberspace”…die Amerikaner fühlen sich herausgefordert und starten ein virtuelles Wettrüsten, um laut Aussagen von Pressesprechern auf “den Terror aus dem Cyberspace” vorbereitet zu sein…im Gegenzug behaupten die Chinesen, bis zum Jahre 2010 im Stande zu sein, einen “Krieg im Cyberspace” zu gewinnen.

Irgendwas stimmt doch hier nicht? Da haben wohl einige zu lange kein Feindbild mehr gehabt oder auf den roten Knopf gedrückt…

Irgendwas läuft hier falsch…

George

Hallo,

soeben hat mich ein Artikel des CCC angesprungen, am Samstag den 14. April findet in Frankfurt am Main eine Demo gegen die “ausufernde Überwachung durch Staat und Wirtschaft” statt, welche durch zahlreiche Datenschutz- und Menschenrechtsorganisationen unterstützt wird.

Enden soll der Protestmarsch vor der Paulskirche, wo dann unter anderem Persönlichkeiten wie padeluun und Bettina Winsemann (alias Twister), welche regelmäßig Artikel bei Telepolis veröffentlicht, noch Ihren Senf zum Thema geben werden.

Die Demo-Homepage verwendet ein Joomla! als CMS…alleine schon desshalb sind sie mir symphatisch ;-)

Ob ich mich am Samstag so aus dem Bett quälen kann, dass ich um 15:00 in FFM bin, kann ich nicht sagen, eigentlich kann ich garnicht sagen, ob ich zu der Demo will…bringt eine Demo Veränderung, oder ist das Ganze ein Auflauf von geeks und Datenschützern…und nicht mehr?

Dass sich jetzt einer oder mehrere der Machtinhaber denken “oh nein, schaut mal da, die machen ‘ne Demo, stoppt den Bundestrojaner, stoppt die Vorratsdatenspeicherung, wir sind erledigt!” ist eher unwarschenlich…evtl. sollte man trotzdem hingehen…schon aus solidarichen Gründen. Ich bin unentschlossen.

George

Die IHK…Dilettanten

Hallo,

ich stehe kurz vor einer Prüfung der IHK, weshalb ich mich mit Prüfungen der Vorjahre eingedeckt habe, um zumindest ein Bißchen zu lernen.

Allerdings muss ich sagen, für diese Prüfung kann man nahezu nicht lernen, da die Fragen, bzw. die dazugehörigen Antworten außerordentlich dämlich sind.

Beispiel:

“Nennen Sie vier sicherheitskritische Eigentschaften von WLAN”

Ok…als erstes würde ich mal sagen, dass die “Zugangsschnittstelle” frei zugänglich ist, dass Datenübertragungen mitgeschnitten werden können (verschlüsselt oder nicht)…und da verlassen sie mich schon…WLAN an sich, als die Tatsache, dass ich ein LAN quasi drahtlos erreichen kann, ist nicht sicherheitskritisch…soweit meine Ansicht.

Was sagt die Lösung, was wohl die Sicherheitslöcher von WLAN sind?

- Die Frequenzen und das Verfahren sind standartisiert und mit jeder WLAN-Karte nutzbar.
- Die Datenübertragung erfolg standartmäßig unverschlüsselt
- WLAN Router arbeiten häufig mit Standartpasswörtern (admin, 000, 12345)
- Mit Scan Utilities können Accesspoints gefunden werden
- Die IP-Adressvergabe erfolg meist über DHCP.
- Wireless IP Sniffer können Daten im Klartext lesen

(aus der offiziellen Lösung entnommen)

Es wäre natürlich viel unbedenklicher, wenn WLAN nur mit speziellen auf einen einzigen Accesspoint angepassten Netzwerkkarten zugänglich wäre, sodass jedes Notebook für jedes WLAN einen eigenen WLAN-Adapter dabei hätte (Man bedenke mal, wenn man ein WLAN @ Home hat, eines @ Work und mit dem NB dann noch unterwegs ist…da braucht man für die ganzen WLAN-Adapter schonmal einen eigenen Koffer…).

Die Datenübertragung erfolg standartmäßig unverschlüsselt…janee, iss klar…ein Tool, welches AES Verschlüsselungen im Klartext auslesen kan, hätte ich auch gerne…

Bei solch einer Musterlösung greif ich mir an den Kopf…dass der Admin die Passwörter vom Router nicht geändert hat, ist eine Schwachstelle der WLAN-Technologie…das ich nicht lache…

Bei solch einer Musterlösung bekomme ich Angst, wie ich meine Antworten wohl formulieren soll…

Ansonten ist mein Tag aber gut gelaufen…bis jetzt ;-)

George

So…wieder da

Hallo,

die wenigsten werden es gemerkt haben, aber mein MySQL-Server war down…jetzt ist er wieder funktionsfähig, nach einigem basteln und werkeln. Jetzt bin ich klüger und weiß, dass MySQL komplexer ist, als man auf den ersten Blick vermuten würde und viel mehr, als nur das Offensichtliche…ich verschone euch mit den Einzelheiten…

Schöne Ostern noch,

George

Beryl…wer braucht Vista?

Hallo,

heute, bzw. schon gestern, habe ich mal versucht mein durch eine vor einiger Zeit verunglückte Beryl-Installation geschrottetes Kubuntu zu flicken.

Also kurzerhand neuinstalliert, und Beryl nach Anleitung installiert…es hat funktioniert.

Beryl an sich ist einfach genial, nicht nur aus “stylischer”, sondern auch aus arbeitstechnischer Sicht, aber vor allem fürs Auge ;-)

Für alle, die noch nie was von Beryl gehört haben, will ich das hier kurz erklären. Beryl ist ein Windowmanager für verschiedene Linuxdistributionen. Er sorg, in Verbindung mit anderen Programmen, dafür, dass der Desktop zu einem Würfel wird, den man mittels Maus auch dreidimensional drehen kann…außerdem noch andere tolle Gimmicks, wie Fenster, die abbrennen, wenn sie geschlossen werden, oder dass sich der momentane Desktop in eine Wasseroberfläche verwandelt und die Maus darauf eine Spur hinterlässt…einfach genial :-)

Hier ein kleines Video als Anregung.

An sich finde ich Beryl mit seinen ganzen tollen Effekten besser als das neue Microsoftbetreibssystem Windows Vista, nicht zuletzt wegen dem nahezu unschlagbaren Argument GNU :-)

Ich kann allen Lesern nur empfehlen, Linux mal zu testen…evtl. werdet ihr es schnell lieber mögen, als Windows. Anfangs ist es für eingesessene Mausschubser etwas fremd, aber nach kurzer Zeit gibt sich das und man fühlt sich wie zuhause.

George

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