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Erdbeeren im Sommer

Eigentlich nur ein “Microblog”-Eintrag, dennoch möchte ich nicht darauf verzichten. Immer, wenn ich Abends mit dem Hund gehe, komme ich an mehreren Erdbeerfeldern vorbei, die bei diesem Wetter, einfach nur GEIL riechen :D

Ich empfehle jedem, ein nahes Erdbeerfeld aufzusuchen und dort einen Sparziergang zu unternehmen.

Der nächste Ritt

Angespornt durch die Mail eines Bekannten, der sich auch eine neue FZ6 S2 gekauft hat und jetzt bald die 1000km voll hat, plane ich für das kommende Happy-Kadaver-Wochenende eine kleine Tour auf dem Möp.

Von mir Zuhause soll es nach Erbach, wie bei meiner ersten Tour, gehen, anschließend Richtung Amorbach und dann wieder nach hause. Entfernung ist jetzt nicht so der Burner, 150km sollen es sein, aber wer weiß, wie das Wetter wird. Wenn ich dann nicht wieder für eine gewisse Zeit befriedigt bin, gehts am Folgetag direkt nochmal in die andere Richtung, evtl. in den Taunus.

Ich werde versuchen, von unterwegs (!) Bilder hier zu posten. Das wollte ich eigentlich schon beim letzten Mal machen, allerdings dann doch wieder verworfen. Diesmal gibts hinterher auch ein Video hier :D

George

EDIT:

Hier die Bilder (eigentlich nur EIN Bild), das Video braucht noch etwas, muss noch konvertiert werden…noch dazu interessiert es ja eh keinen ;-)

Erbach! Yeha!!

Kennt Ihr das auch? Jemand kontaktiert euch, in welcher Form auch immer, via IM, SMS, Telefon…absolut unerheblich. Evtl. habt Ihr euch mit diesem Jemand eine ganze Zeit nicht unterhalten und wundert euch “hey, warum jetzt?!”. Das Gespräch beginnt mit Smalltalk, “wie gehts dir, was hast in letzter Zeit so gemacht?”, “Wie gehts dem Hund/Katze/Motorrad?”, “wie ist das Wetter?”.

Dann, nach wenigen Minuten, kommt das Gespräch auf den eigentlichen Grund des Anrufs, “ach ja, hast du eigentlich diesen/dieses Dings…”, “könntest du mir/mich…” oder “weißt du vielleicht, wie ich…”.

Ich finde sowas immer sehr plump und irgendwie nervig. Wenn jemand etwas von mir möchte, so möge er fragen, ohne vorher meine Zeit mit einem Gespräch zu vergeuden, das für beide Gesprächspartner uninteressant und ohne jeglichen Wert ist. Nicht missverstehen, Smalltalk ist gut, Smalltalk macht Spaß und ist wunderbar, um jemanden, den man schätzt, besser kennen zu lernen. Smalltalk um des Smalltalks Willen, ist Heuchelei.

George

…btw: Falls jemand Interesse an Smalltalk hat, ich bin via ICQ (612928627) zu erreichen :D

Der Bundesgerichtshof hat heute darüber entschieden, ob ein offenes WLAN, welches von Dritten für “zwielichtige” Aktivitäten genutzt wird, dem Betreiber zum Verhängnis werden kann.

Das Urteil ist recht Verbraucher freundlich ausgefallen, demnach kann zwar eine Unterlassung des Betriebs, allerdings kein Schadenersatz vom Betreiber gefordert werden. Eine solche Forderung nach Unterlassung kostet den Betreiber des WLAN maximal 100€, eine Abmahnung würde massiv mehr kosten.
Allerdings ist man dazu verpflichtet, sein WLAN mit den “zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme üblichen Sicherheitsvorkehrungen” abzusichern.

*Furzgeräusch*

Was ist denn bitte eine “übliche Sicherheitsvorkehrung”? RADIUS? WEP? 2048bit SSL-VPN?

In diesem besonderen Fall hat der Betreiber nachweisen können, dass er zum Zeitpunkt des Verstoßes in Urlaub war, hätte er das nicht gekonnt, wäre er wohl nicht so einfach davon gekommen.

Wie sieht das jetzt aus, wenn ein Fachkundiger, wie z.B. “Ich” ein offenes WLAN betreibt, ggf. sogar aus voller Absicht und hier jemand Schindluder damit treibt? Hätte ich dagegen vorgehen müssen, weil ich ja wissen sollte, was ich tue? Muss ich erst in den Urlaub fahren, damit ich schuld-frei bin? Alles sehr undurchsichtig und vor allem mit massiven Gerichtskosten verbunden, wenn man tatsächlich mal in diese Situation kommt…

George

Servus,

ich versuche meinen Blog in letzter Zeit etwas häufiger zu füttern, damit er groß uns stark wird. Zu diesem Zweck habe ich mal meine alten Entwürfe angesehen und einen entdeckt, der hier seit relativ genau EINEM Jahr herumgammelt. Es handelt sich um “das letzte”-Stöckchen, welches ich, wie nahezu alle meine Stöckchen, von Therese entwendet habe.

Letzte Zigarette?
Nie…

Letzte Autofahrt?
Heute Morgen zur Arbeit, da es für das Motorrad zu kalt/nass war.

Letzter Weinkrampf?
Vor 8 Jahren, während des Selbstmordversuches eines Bekannten. (Es geht ihm mittlerweile besser…)

Letztes Buch?
Herbert Frank – Dune, der Wüstenplanet (schon etwas her…)

Letzter Film?
“Iron Man – Doublefeature” am Mittwoch.

Letztes Schimpfwort?
“Nase”

Letztes Getränk?
Tee (Kirsche Cranberry)

Letztes Essen?
Heute Morgen, ein Buttertoast

Letzter Anruf?
Vorhin, ein Kollege.

Letzte Sendung im TV?
Gestern Abend, weil ich sehr müde war und keine Motivation für etwas anderes hatte, etwa 15min “Pulp Fiction” auf VOX

Letzte Dusche?
Gestern Abend

Letzte CD?
Das ist ohne Mist locker 12 Jahre her…seit dem habe ich keine CD mehr gekauft (oder bekommen)…

Letzter gekaufter Gegenstand?
Eine Racingaufnahme für einen neulich erworbenen Motorradständer von Kern-Stabi, Bilder folgen, sobald die Maschine das erste Mal drauf steht

Letztes Mal aufgeregt?
Ich bin immer aufgeregt ;-)

Letzte Enttäuschung?
Gestern Morgen, ich hatte mich auf eine Fahrt mit dem Motorrad gefreut, aber es regnete.

Letzte sexuelle Phantasie?
Mein ganzes Leben ist eine sexuelle Phantasie *YEHA*

Letzte Worte?
Ich verstehe nicht ganz, wie die Frage gemeint ist…wenn es darum geht, was meine letzten Worte sein würden, wären sie glaube ich “Ich würde es wieder tun…bis bald.”

Letzte merkwürdige Begegnung?
Ein besoffener Kickers-Fan, der um 6:30 Morgens im Mäckes die Leute anpöbelt, obwohl das Spiel erst am Abend ist…warum so früh schon zusaufen?

Letztes Mal amüsiert?
eben gerade, über dieses Video.

Letztes Mal getanzt?
Das ist zu lange her…

Letztes Konzert?
Rise Against im Oktober 2009. Eine sehr gute Band, wie ich finde.

Letzte Webseite besucht?
klick

George

Servus,

als ich gerade die geheimen Ordner unserer Geschäftsführung nach verdächtigen Dateien durchsuchte, fand ich ein Video, welches ich doch recht unterhaltsam fand. Dieses Video ist auch auf youtube verfügbar und ich möchte es euch nicht vorenthalten. Haltet euch bitte während dem schauen vor Augen “Er ist eigentlich schon auf!”.

George

Servus,

wie in meinem vorherigen Beitrag zu lesen war, will ich die Kette meiner wunderschönen R1 nachspannen. Hierzu benötigt Mr. “das kann ich selber” aber einen Montageständer, um freien Zugang zum Hinterrad zu haben.

Gesagt, getan. Bei Louis.de einen Montageständer der Firma Rothewald geordert…dieser kam gestern an und wurde am Abend nach einem anstrengenden Arbeitstag direkt aufgebaut. Die Verarbeitung ist in Ordnung, auch wenn die Passgenauigkeit hätte besser sein können…einige Schläge mit dem Gabelschlüssel später war das Konstrukt also montiert. Voller Vorfreude mit dem Ständer (stahlhart, allerdings tatsächlich aus Metall :D ) in die Garage.

Montageständer von Rothewald

So, nun hat so ein Supersportler nur einen Seitenständer, die Maschine steht also schräg. Allerdings sollte dies nicht das einzige Problem auf dem Weg zur aufgebockten R1 bleiben. Der Montageständer ist, wie auf dem Bild ja erkennbar ist, einer mit einem Bügelprinzip, man stellt die Aufnahme unter die Schwingenarme und drückt den Bügel gen Boden. Leider komme ich mit besagtem Ständer ( :D ) nicht weit genug unter die Schwinge…nach langwierigem probieren die ernüchternde Erkenntnis, “dat passt nicht”. Ständer ( :D ) geht am Montag wieder nach Hamburg zu Louis, jetzt kommt einer von Polo ins Haus, einer der seinen Ansatzpunkt nicht unter der Schwinge, sondern mittels gummiertem Bolzen direkt in der Hinterachse hat, mal sehen, ob das besser passt…

Der Hinweis für alle anderen R1er…Rothewald(Ständer)=unbrauchbar

George

Servus,

das Wochenende war mehr als warm und zur Abwechslung stand mal nichts an, was einem anständigen Ausflug mit dem Möp im Weg gestanden hätte. Samstag war zwar anderes geplant, allerdings sollte der Sonntag sowieso schöner werden. Eigentlich wollte ich Sonntag Morgen los und gegen Mittag/Nachmittag zurück sein, allerdings hat das nicht so ganz funktioniert, da der Samstag sich sehr weit in den Sonntag hinein ausgedehnt hat :D

Also am Sonntag erst mal bis 11:00 Uhr in der Heia gelegen und schließlich erst gegen 14:00 losgekommen. Eigentlich wollte ich vor dem Trip noch die Kette nachspannen, allerdings ist dies ohne Montageständer nicht möglich…muss also so gehen.

Jacke an, mein neu erworbenes Vanucci Halstuch und den Vanucci Nierengurt an, den Helm, der seit kurzem ein neues, blau verspiegeltes Visier hat, aufgezogen, aufgestiegen, Handschuhe an und ab auf die Straße. Der aufmerksame Leser wird merken, dass ich keine Hose aufgeführt habe. Dies bedeutet nicht, dass ich es beim Mopped fahren unten rum etwas luftiger mag, sondern dass ich in normaler Jeans gefahren bin. Einige halten dies bei einem Supersportler für unverantwortlich und argumentieren mit extremen Verletzungen bei einem Sturz. Sie mögen Recht haben, ich besitze auch eine Kombiehose, allerdings ziehe ich diese nicht an, wenn ich nur eine kleine Tour plane, einfach aus selbst verachtender Bequemlichkeit.

Genug von der Ausrüstung. Die Tour sollte nach Erbach gehen, von mir Zuhause etwa 60km, fast ausschließlich kurvige Landstraße mit Hügeln und Grün drum herum, super geilo. Anfang etwas ruhiger gefahren, dann aber kurz über die Autobahn…YEHA :D Beschleunigung ist schon cool, wenn man es drauf anlegt. Bin sehr drauf gespannt, wenn die Maschine mal offen ist…kann mir das derzeit nicht wirklich vorstellen…”Wie, es geht noch schneller?!?” :D

Runter von der Autobahn und ab auf die Landstraße. Vorher auf der Arbeit wurde ich schon drauf angesprochen, wann denn endlich die Angstpickel vom Reifen verschwinden. Angestachelt von diesem Kommentar eines Ducati 996 Fahrers also das sportliche Gesicht aufgesetzt und ab in die Kurven. Schräglage funzt super, alles stabil, auch wenn man etwas mehr seitlich an der Maschine hängt :D Die Beschleunigung und das Ansprechverhalten werden nochmal eine ganze Ecke besser, sobald die Maschine “richtig” warm ist. So ging das eine ganze Zeit lang, vom vielen grüßen anderer Moppedler war mein linker Arm mittlerweile etwas taub, aber da muss man wohl durch, wenn man so spät aufbricht. Auf den letzten 15km vor Erbach war dann nochmal etwas dichterer Verkehr, bedingt durch spazieren fahrende Rentner. Glücklicherweise wird die Straße alle paar Meter zweispurig…GRRRRRRR…vorbei am Hindernis :D

In Erbach kurz Station gemacht und anschließend auf mehr oder weniger gleicher Strecke zurück. Erst auf dem Rückweg ist mir aufgefallen, wie oft und wie massiv ich gegen die Geschwindigkeitsbeschränkungen verstoßen habe, zum Glück hat das keiner gesehen :-)

Nach gut zwei Stunden wieder Zuhause gewesen, mit einem Grinsen auf dem Gesicht…das müssen wir bei Gelegenheit mal wiederholen. Zuhause natürlich direkt das Video anschauen wollen, alle die sich jetzt fragen “Video?!” – Ich habe mir einige dieser lustigen kleinen Cams beschafft und eine davon am Möp befestigt. Leider scheint die Cam das AVI zerstört zu haben…leider kein Videobeweis meiner Tour -_-

Aber ein aktuelles (und besseres) Foto möchte ich euch nicht schuldig bleiben.

YZF-R1 RN19 2008

Meine Maschine, mein Helm und mein Rucksack

Hallo,

ich habe seit langem nichts mehr geschrieben, allerdings genug zu erzählen. Eben deshalb wird dieser Beitrag etwas “durchwachsen”.

Vor zwei Wochen, an einem mehr oder weniger sonnigen Wochenende, wollte ich meine neue R1 das erste mal auf der Straße bewegen. Am Samstag war es wunderbar warm und sonnig, wären da nicht die immer wiederkehrenden Schneefälle, die dann doch dazu führten, dass die Vernunft die Oberhand über die Abenteuerlust gewann. Es bleibt ja noch der Sonntag, der laut Wetterbericht besseres Wetter versprach.

Gesagt, getan. Am Sonntag das Möp aus der Garage geschoben, die Montur angelegt und alles startklar gemacht. Den Schlüssel gesteckt, die Handschuhe festgezogen, das Visier geschlossen, Schlüssel von “lock” auf “ON” gestellt. Man hört wie der Drehzahlmesser seinen Tanz über die Skala vollführt, die Beleuchtung der Instrumente geht an, das EXUP fährt in Position. Die Spannung steigt.

Houston, wir sind klar für Warp 10! Anlasser betätigt: “GWÄ, GWÄ, GWÄ, TZK, TZK, TZK, TZK” 0_o
Ok, es war nicht ganz warm an dem Tag, zweiter Versuch: “GWÄ, GWÄ, GWÄ, TZK, TZK, TZK, TZK”. Die Stimmung sinkt von totaler Euphorie wieder auf Wirtschaftskissenniveau. Die vier Wochen in in der Garage haben der Batterie nicht wirklich gut getan. Ok, der Sonntag ist wohl gestorben, der nächste Schritt führte mich auf den Onlineshop von Louis, drei Tage später war ich stolzer Besitzer eines “SAITO PROCHARGER“, welcher mir mitteilte, dass meine Batterie nur noch 50% Ihrer Ladung hat. Glücklicher Weise konnte der Procharger das schnell beheben.

Das kommende Wochenende verspracht mehr Erfolg, Batterie wieder geladen, Fahrer bereit. Das gleiche Prozedere wie vor einer Woche, Zündung: “Gwä, GRR!, GRR!, GRR!” YEHA! Bisher war ich mit Ihr gerade einmal die Straße hoch und wieder runter gefahren, vielleicht 100m. Tinnef.

Ab auf die Straße. Genial, wie präzise sie sich fahren lässt, wie schön sie schaltet. Es KANN kein besseres Motorrad auf Erden geben. Unmöglich. Die 30er Zone Richtung gesperrter Straße, auf der auch immer die ansässigen Fahrschulen üben. Dort angekommen, das erste mal jenseits der 70Km/h gefahren. Die Beschleunigung ist schon schick, aber man bemerkt eindeutig, dass Sie mehr wollte, wenn sie dürfte. Bei 150Km/h ist vorerst mal Ende…

Das Getriebe ist offensichtlich darauf abgestimmt SEHR sportlich gefahren zu werden. Straße hoch, Straße runter, fit für den Straßenverkehr. Oh wie konnte ich jemals an deiner Großartigkeit zweifeln? 20km Landstraße, dann einige hundert Meter Stadtverkehr und am vorläufigen Ziel. Als ich dann den Rückweg angetreten habe, die gleiche Strecke zurück, wieder keine Probleme aufgefallen, fährt sich überaus angenehm, macht absolut alles mit und ist gar nicht biestig (im positiven Sinn, sie hätte Bums, wenn sie dürfte :D ).

Zuhause angekommen die Gute wieder in die Garage gestellt, für lange Ausfahrten ist es eh noch zu kalt.

Soviel zum Ritt, nun einige andere Dinge, die mich beschäftigen.

Liegt das an mir, oder ist derzeit einfach überall Hektik, Panik und “Schnell Schnell”? Ich habe derzeit wirklich ein Problem, mich auf eine Sache zu konzentrieren. Wenn ich an irgendetwas sitze, dass evtl. etwas mehr Aufmerksamkeit haben will, flüstert eine kleine Stimme in meinem Kopf “lass es erst mal, das da drüben ist erst mal wichtiger”. Ich wende mich also ab und widme mich etwas anderem…es flüster erneut…ein Teufelskreis.
Zum Glück geht es Ende März erst mal eine Woche nach Fledemausland, äh, ich meine natürlich Österreich :D

Ein weiteres Thema ist, wie könnte es in meiner Branche anders sein, die CeBIT. Ich habe dieses Jahr sechs Tickets von unterschiedlichen Firmen bekommen, als Fachbesucher will man ja nicht für die Karte zahlen müssen. Kurz und schmerzlos, das Beste an der CeBIT waren die Filme, die ich während der Zugfahrt auf dem Netbook gesehen habe, die Messe war für die Tonne. Das war das letzte Mal, dass ich auf die CeBIT gefahren bin.

Mich beschäftigt noch einiges mehr, aber ein noch größeres Themengemisch würde diesen Beitrag noch mehr zu einer Jammertirade machen, als er es jetzt schon ist :D

George

P.S: Wenn man wegen dem dämlichen Template keine Smilies benutzen darf, ist das mehr als doof -_- Das neue Template ist auf dem Weg…

Mass Effect 2

Hallo,

ich habe seit langem mal wieder ein Spiel gefunden, welches mich voll und ganz begeistert. Ich versuche eigentlich immer ein Spiel “am laufen” zu haben, dem man sich abends oder am Wochenende widmen kann, wenn nichts anderes ansteht. Normalerweise fange ich ein Spiel an, um es zu beenden (wir Insider nennen das “Durchspielen”). Leider waren in letzter Zeit einige Spiele dabei, die zwar einen guten Ersten Eindruck hinterlassen haben, aber mittelfristig nicht überzeugen konnten und wieder verworfen wurden. Schade eigentlich.

Seit kurzem spiele ich jetzt die Fortsetzung des bekannten Action-Rollenspiels Mass Effect, wer hätte es gedacht, Mass Effect 2. Ich muss sagen, ich bin schwer beeindruckt. Die Story ist wie im Vorgänger sehr dicht und mehr als gelungen, es gibt weniger Leerlauf und mehr kurzweilige Ablenkung, um nötige “Ruhezeiten” zu verbringen.

Mass Effect lebt von den Charakteren und den Beziehungen dieser untereinander, bzw. der großen Entscheidungsfreiheit des Spielers. Diese Entscheidungen haben zwar nur bedingt Einfluss auf den Hauptstrang der Geschichte, machen es dem Spieler allerdings noch komfortabler sich in seinen Charakter zu identifizieren.

Zu erwähnen ist, dass sich Spielstände aus dem ersten Teil der als Trilogie geplanten Serie in den zweiten importieren lassen, um eine kontinuierliche Story zu realisieren. So trifft man Personen, denen man im ersten Teil geholfen (oder eben nicht geholfen) hat. Auch diese haben keinen Einfluss auf die Hauptgeschichte.

Ich kann Mass Effect 2 jedem empfehlen, der ein Fan von Action-RPGs ist. Den Vorgänger gespielt zu haben ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Spätestens nachdem man Mass Effect 2 durchgespielt hat, wird man den ersten Teil eh spielen wollen

George